Die echte Rendite bei Immobilien-Investments

Verschiedene Arten der Rendite bei Immobilien-Investments

Wie berechnet man die Rendite bei Immobilien?

Mit einer Immobilie lässt sich Geld verdienen – aber wie errechnet man, welche Rendite man erwirtschaftet?

Wenn Du Dich für den Kauf einer vermieteten Immobilie interessierst, dann wird Dir das Wort „Rendite“ sicherlich schon begegnet sein.

Verkäufer und Makler werben mit einer jährlichen Rendite, welche in „%“ angegeben wird, zum Beispiel „4,3 %“. Wie wird diese errechnet?

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Berechnung der Rendite

Ganz einfach: Zunächst werden die Jahresmieteinnahmen errechnet.

Dabei multipliziert man die monatliche Kaltmiete (also ohne Betriebskosten) mit 12 Monaten und erhält die Jahresnettomiete. Diese wird dann durch den Kaufpreis der Immobilie geteilt und mit 100 multipliziert. Der Prozentsatz, der dabei herauskommt, ist die Rendite.

Beispiel: Die monatliche Kaltmiete beträgt 400 €. Diese mit 12 multipliziert ergibt eine Jahresnettomiete von 4.800 €. Geteilt durch einen Kaufpreis von 100.000 € und mit 100 multipliziert ergibt sich eine Rendite von 4,8 % pro Jahr.

Dieser Prozentsatz hilft Dir dabei, verschiedene Immobilienangebote zu vergleichen.

Eine Immobilie mit höherer Rendite ist im Normalfall entweder zu einer höheren Miete vermietet oder hat einen günstigeren Kaufpreis, auf jeden Fall ergibt sich rechnerisch ein Vorteil für Dich als Käufer.

Die Eigenkapitalrendite – Deine eigentliche Verzinsung

Es gibt aber noch eine andere Art von Rendite: Die Eigenkapitalrendite!

Denn für Dich als Investor ist doch ausschlaggebend, mit welchem Prozentsatz sich Dein eingesetztes Kapital jährlich verzinst. Du vergleichst hier Deine Geldanlage in Immobilien mit anderen Möglichkeiten der Geldanlage.

Wenn Du mit dem investierten Geld nur 0,5 % jährlich verdienst, dann lohnt sich der Kauf nicht. Wenn Du hingegen über 10 % erwirtschaften kannst, dann ist dies heutzutage eine tolle Möglichkeit, Dein Geld für Dich arbeiten zu lassen!

Wie Du diese Art der Rendite ermittelst?

Du musst hier zusätzliche Faktoren in die Berechnung einbeziehen: Das eingesetzte Eigenkapital, die nicht umlagefähigen Betriebs- und Verwaltungskosten sowie eine eventuelle Rate für die Finanzierung.

Berechnung der Eigenkapitalrendite

Hierzu ein Beispiel:

Bei einem Kaufpreis von 100.000 € und Kaufnebenkosten von 9.000 € zahlst Du insgesamt 109.000 €.

Du hast 15.000 € Bargeld und finanzierst somit 94.000 €. Dafür bekommt die Bank monatlich insgesamt 280 €.

Zudem zahlst Du für Verwaltung und Instandhaltung monatlich 30 €. Du hast also monatliche Kosten von 310 €.

Vom Mieter bekommst Du eine Kaltmiete von 400 €. Somit verdienst Du 90 € monatlich. Jährlich sind das 1.080 €.

Teile diesen Betrag durch das eingesetzte Bargeld von 15.000 € Du erhältst eine Rendite von jährlich 7,2 %! Das ist doch eine gute Geldanlage, oder?

Und es geht noch besser, das werde ich Dir zeigen!

Natürlich musst Du Deinen Gewinn wie bei anderen Geldanlagen auch versteuern. Die Höhe der Steuer hängt von Deiner persönlichen Einkommens- und Kostensituation ab.

Fazit

Wenn Du ein paar unterschiedliche Berechnungen gemacht hast, dann wirst Du Folgendes feststellen:

Je niedriger das eingesetzte Eigenkapital und je höher der finanzierte Betrag, desto höher die Rendite!

Bevor Du also all Dein Erspartes in eine einzige Immobilie investierst, solltest Du abwägen, besser mehrere Immobilien zu kaufen. Somit schmälerst Du Dein Risiko und hast sogar noch mehr Geld verdient.

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