Optimale Höhe des Eigenkapitals bei Kapitalanlagen

So wenig Eigenkapital wie möglich, so viel wie nötig!

Wusstest Du, dass die Eigenkapitalrendite umso höher ist, desto weniger eigenes Geld Du investierst?

Das ist ein spannendes Thema, dem wir uns hier widmen wollen. Denn Du hast die Möglichkeit, mit einem höheren Einsatz von Fremdkapital (also beispielsweise Bankdarlehen) die Rendite des von Dir selbst eingesetzten Kapitals zu erhöhen.

Gehörst Du auch zu den Menschen, die ein flaues Gefühl im Bauch bekommen, wenn sie an Schulden denken? Wenn ja, dann solltest Du wissen, dass es gute und schlechte Schulden gibt.

Banknoten

Schlechte Schulden bei Immobilien

Schlechte Schulden sind Schulden, denen kein Wert gegenübersteht, mit dem Du Geld verdienst.

Dies fängt an bei privaten Schulden für Möbel, Technik oder einfach die Überziehung Deines Bankkontos. Diese Schulden ziehen Dir das Geld aus der Tasche. Gleiches gilt für Kredite, die für einen Autokauf zur privaten Nutzung aufgenommen werden.

Und es gilt auch für Darlehen, die der Finanzierung der eigengenutzten Immobilie dienen. Diese Immobilie kostet Dich Monat für Monat Geld. Kannst Du damit Geld verdienen? Wenn nein, dann sind es schlechte Schulden, die Du möglichst niedrig halten solltest.

Gute Schulden bei Immobilien

Gute Schulden sind Schulden, die Du auf Grund einer Investition aufnimmst.

Natürlich sollte diese Investition gut durchdacht und geplant sein und eine Rendite abwerfen. Dazu gehört die Investition in Immobilien, wenn Du die Punkte beachtest, die ich Dir auf Jeder-kann-Immobilien vorstelle.

Aber natürlich nur solche Immobilien, die vermietet sind und Dir jeden Monat Geld ins Portemonnaie oder auf Dein Bankkonto bringen. Die guten Schulden sind niedriger als das Vermögen, das ihnen gegenübersteht und mit dem Du Geld verdienst.

Somit dienen die Schulden dazu, Geld zu verdienen. Das klingt doch schon ganz anders, oder?

Wie viel Eigenkapital solltest Du denn nun beim Immobilienkauf einbringen?

Als Finanzierungsspezialistin habe ich Hunderte Immobilienfinanzierungen für meine Kunden berechnet. Dabei habe ich festgestellt, dass bei ca. 15 % Eigenmitteln (von den gesamten Investitionskosten) eine magische Grenze zu liegen scheint.

Bringst Du weniger eigenes Geld ein, dann zahlst Du für Dein Bankdarlehen einen wesentlich höheren Zinssatz, weil die Banken einfach einen gewissen Eigenanteil erwarten.

Bringst Du mehr Bargeld ein, dann haben wir wieder den Effekt, dass die Eigenkapitalrendite niedriger ist, denn je weniger eigenes Geld Du einbringst, desto höher ist die Rendite auf dieses eigene Geld. Daher empfehle ich bei Kapitalanlagen einen Eigenkapitalanteil von ca. 15 % der Gesamtkosten. Natürlich muss die entsprechende Bank dies akzeptieren und es muss zu Deiner persönlichen Bonität passen.

Gesamtkosten beim Kauf einer Immobilie

Wenn Du eine Immobilie kaufst, dann hast Du zum einen den Kaufpreis zu bezahlen, zum anderen kommen noch ein paar Nebenkosten hinzu.

Du hast die Wohnung über einen Immobilienmakler gefunden? Dieser möchte im Normalfall 3 bis 6 % vom Kaufpreis als Provision von Dir.

Dazu kommt eine Rechnung vom Notar, der mit Dir und dem Verkäufer den Kaufvertrag beurkundet.

Auch das Amtsgericht stellt eine Rechnung, denn es wird Dich als Eigentümer im Grundbuch der Immobilie eintragen.

Und natürlich hast Du noch die Grunderwerbsteuer zu zahlen: 3,5 bis 6,5 % des Kaufpreises werden hier fällig.

Du willst noch ein paar Renovierungen oder Umbauten durchführen? Auch diese Kosten rechnen wir in die Gesamtkosten ein.

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