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Wie ich zu den Immobilien kam

Steffi auf der Baustelle

Steffi als Kind auf der BaustelleAls Architektenkind bin ich quasi auf der Baustelle geboren worden Naja, nicht richtig natürlich, aber so fast. Meine Eltern bauten gerade ihr Eigenheim und klein Steffi saß stundenlang in der Babyschaukel, die am Dachbalken befestigt war. Und bekam von jedem, der vorbeiging, einen Anstoß. Bohrmaschinenlärm? Gehämmer, Staub, Kreissäge? Alles kein Thema, bin ich völlig resistent. Wobei mir bis heute nicht ganz klar ist, warum ich manchmal nicht so gut höre… nein, Spaß beiseite.

Es ging dann so ähnlich weiter: Mein Vater baute Haus um Haus, um es zu verkaufen oder zu vermieten. Wochenende? Baustelle. Weihnachten? Nein, da mal nicht. Aber sonst lief das ungefähr so ab: Das Kind bekam einen übrig gebliebenen Teil von einem Ytong-Stein, einen Hammer und einen Meißel – und war erstmal wieder beschäftigt. Mit einer Thermoskanne Tee und geschmierten Broten auf billigen Plastik-Stühlen auf nacktem Estrich-Boden in einem hallenden, leeren Raum auf der Baustelle, so verbrachte ich viele „Pausen“. Später war natürlich auch unser Hund immer mit dabei, den durfte ich dann durch die Neubausiedlung Gassi führen.

Geld verdienen mit Immobilien

Nicht, dass es mir nicht Spaß gemacht hätte! Am schönsten war die Aktion, bei der mein Vater und ich ein Grundstück vermessen mussten. Es war so matschig, dass ich mit Mamas Gummistiefeln fast bis zum Überlaufen in der Modder eingesunken bin. Das war die gleiche Baustelle, bei der er dann später die Gräben für das Fundament innerhalb kürzester Zeit und entgegen seiner Planung selber ausheben musste – und zwar an einem Wochenende und mit Hexenschuss! Also kam das Kind mit und schmierte halbstündlich den armen Rücken mit irgendeiner Salbe ein, hat wohl geholfen, er wurde dann zum Glück gerade noch rechtzeitig fertig.

Und um jetzt keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen: Ich hatte immer meinen Spaß und mir ging es dabei auch immer gut – dafür wurde schon gesorgt. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar für alles, was sie für mich getan haben und was ich lernen durfte! Das hat zudem den Vorteil, dass ich auch als Frau weiß, wie man Ytong schreibt, wie man Löcher in Wände bohrt und was ein Innensechskantschlüssel ist.

Endlich Geld verdienen

Aber weiter: Ich habe also sozusagen die Immobilien-Gene im Blut. Was lag da nach dem Abi näher, als ebenfalls in diesen Bereich einzusteigen? Groß- und Außenhandel natürlich! Der Berufsberater vom Arbeitsamt hatte diese wesentliche Erkenntnis, nachdem ich noch während der Schulzeit den uns allen empfohlenen Test gemacht hatte. Also bewarb ich mich bei einem großen Unternehmen, das Golfmoden herstellt, für den Bereich Groß- und Außenhandel als Azubi. Da ich als Kind immer Modedesignerin werden wollte, hatte ich mich hier darauf gefreut, ein halbes Jahr in der Design-Abteilung zu verbringen. Den Ausbildungsplatz hatte ich sofort – und war irgendwie nicht glücklich.

Also nochmal das dicke Buch vom Arbeitsamt wälzen, in dem sämtliche Berufsbilder beschrieben waren. Und da war es: Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft! Jippie! Endlich was mit Immobilien! Wollte ich Hexenschuss und Wochenenden auf der Baustelle? Nein, daher habe ich mich für den kaufmännischen Weg entschieden, das passte auch besser zu meinen organisatorischen Fähigkeiten und meinem Interesse. Also in letzter Sekunde in unserer kleinen Stadt einen Ausbildungsplatz ergattert, der eigentlich schon jemand anderem zugesagt war, dann ging es los!

In dieser kleinen Firma, die jedoch so vielfältige Aufgaben bot, habe ich sehr viel lernen dürfen! Schon im zweiten Ausbildungsjahr leitete ich Wohnungseigentümerversammlungen und zum Ende meiner Ausbildung war ich für die sämtliche Geldbeschaffung für unsere ganzen Bautätigkeiten sowie Grundbuchangelegenheiten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen zuständig. Es ist immer gut, wenn jeder Mann (und jede Frau) gebraucht wird, da wird einem auch als Azubi einfach mal was zugetraut. Kaffee gekocht habe ich zum Glück nur ganz selten – für den Landrat, der bei uns immer den leckeren Kuchen und die bunte Kekspalette genoss. Wenn dann mal Kekse übrig waren, bot es sich übrigens an, den Tisch auch wieder abzuräumen – was tut man nicht alles als Azubi.

Der Weg zum Experten

So kam ich jedenfalls in die Immobilienwirtschaft und ins Immobiliengeschäft. Das war im Jahr 2000 – über 15 Jahre ist das jetzt her. Ich habe mich in meinem ganzen Berufsleben stets weiterentwickelt und bin dabei der Königsklasse Immobilien immer treu geblieben. Zwar gesellen sich gerade auch Projekte und gegründete Firmen in anderen Bereichen dazu, aber die Immobilien sind nach wie vor mein Steckenpferd. Man sagt ja so schön, nach 10.000 Stunden Beschäftigung mit einer Sache ist man ein Experte. Na aber hallo…! Wie ist es denn dann mit über 25.000 Stunden?

Ich habe meine eigene Kapitalanlagestrategie so perfektioniert, dass ich diese hier gerne weitergeben möchte – sie wird auch anderen Menschen helfen, erfolgreich mit Immobilien Geld zu verdienen. Klar gibt es Experten, die noch länger in diesem Bereich tätig sind. Das jedoch ist bei mir nicht möglich, dafür hätte ich ja dann schon als Baby beginnen müssen… Wobei ich das ja auch quasi fast gemacht habe, damals, in meiner kleinen Schaukel im Dachgebälk…!

Schnellstart-Anleitung „Geld verdienen mit Immobilien“

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