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Hausverwaltung delegieren oder selber machen?

Verwaltung von Kapitalanlage Immobilien

Ein Gastartikel von Jörg Sprave über eine kostenfreie Alternative zu teuren Mietverwaltungen:

Immobilienbesitzer haben die Qual der Wahl. Wer möglichst wenig Arbeit haben will, der beauftragt eine Hausverwaltung. Denn die Verwaltung einer Immobilie kann sehr viel Zeit beanspruchen. Von Nebenkostenabrechnung, über die Suche nach Mietern, bis hin zur Mieteingangskontrolle, fällt so einiges an.

Jeder einzelne muss dabei für sich entscheiden, ob der Zeitaufwand die höhere Mietrendite rechtfertigt, wenn die Kosten für die externe Hausverwaltung entfallen. Doch kaum ein Privatanleger hat wohl heute noch die Muße, sich mit den regelmäßig einhergehenden Anforderungen eines Mietobjektes auseinanderzusetzen. Und damit ist vor allem auch der rechtliche Papierkram und das Auffrischen des Know-hows gemeint, welches beim Mietrecht ständigen Gesetzesänderungen durch verschiedenste Urteile unterliegt. Doch es gibt heute auch moderne Tools, die den Verwaltungsaufwand deutlich minimieren können.

WEG-Hausverwaltung und Mietverwaltung

Eine WEG-Hausverwaltung ist allerdings in den meisten Fällen unumgänglich, für eine Wohnungseigentumsgemeinschaft. Besitzen Sie Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus, so ist es laut §20 des Wohnungseigentumsgesetzes zwingend erforderlich eine WEG-Hausverwaltung zu beauftragen, sollte nur einer der Miteigentümer dies verlangen. Dies ist auch sinnvoll, denn diese übernimmt grundsätzliche Aufgaben, wie die wirtschaftliche Planung und Hausgeldabrechnungen, die technische Überwachung, die Verwaltung des Gemeinschaftsvermögens sowie Instandhaltungsrücklagen. Ist der Immobilienbesitzer also kein Fachmann auf diesem Gebiet, käme er ohnehin in Schwierigkeiten ohne die WEG-Hausverwaltung.

Die Mietverwaltung dagegen ist nicht zwingend erforderlich. Allerdings wird sie heute oft in Verbindung mit der WEG-Verwaltung beauftragt. Dies hat den Vorteil, für alle Vorfälle denselben Ansprechpartner zu haben. Dennoch verzichten viele auf diese zusätzlichen Kosten und kümmern sich selbst um die Aufgaben der Mietverwaltung. Dazu gehören, in den meisten Fällen, die Abwicklung der Vermietung sowie die Neuvermietung, die Nebenkostenabrechnungen bzw. Betriebskostenabrechnungen, Wohnungsübergaben und die Überwachung der Mieteingänge. Diese variieren je nach Verwaltung, da sie nicht wie bei der WEG-Hausverwaltung, gesetzlich geregelt sind.

Die Vorteile des Delegierens mit modernem Service

Die Vorteile einer Mietverwaltung liegen allerdings auf der Hand. Neben der Zeitersparnis, ist er vor allem die Rechtssicherheit im Umgang mit den Mietern, sowie die automatische Neuvermietung bei Kündigung und die übersichtliche Verwaltungsabrechnung ein klarer Vorteil, die für eine Mietverwaltung sprechen. Allerdings sind Mietverwaltungen für einzelne Mietwohnungen nicht günstig. Und wem die Nähe zu seiner Immobilie und seinen Mietern wichtig ist, kann eventuell ebenfalls auf die Mietverwaltung verzichten.

Jedoch gibt es zur gewöhnlichen Mietverwaltung heute auch moderne Alternativen. Vermietet.de bietet beispielsweise einen Service an, der dem Immobilienbesitzer erlaubt, viele der genannten Aufgaben, an eine Online-Plattform outsourcen zu können. Diese kümmert sich vor allem um die Vereinfachung und Abwicklung des anfallenden Papierkrams. Vermietet.de erlaubt es dem Vermieter alle seine Objekte auf einem Dashboard zu Überblicken. Neben einer automatischen Mieteingangskontrolle und dem automatischen Erfassen von Einnahmen und Ausgaben, gehört die leichte und blitzschnelle Erstellung der Nebenkostenabrechnung zu einem der Kernkompetenzen der Immobiliensoftware. Alle Dokumente lassen sich zentral verwalten und dank App, auch mobil von unterwegs aus abrufen. All das ist bis zu einer Verwaltung von 25 Objekten sogar kostenfrei.

Welcher Service hier letztendlich in Anspruch genommen wird, bleibt jedem selbst überlassen. Dennoch lohnt es sich, die technischen Neuerungen in der Branche zu beobachten. Diese können einem das Verwalten einer Immobilie, wie auch von etlichen vielen Objekten gleichzeitig, deutlich vereinfachen. So haben Immobilieninvestoren immer alles im Blick und mehr Zeit für die Akquise neuer Objekte.

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2 Gedanken zu „Hausverwaltung delegieren oder selber machen?

  1. Wir sind eine recht kleine WEG (3 Parteien). Da ist es nicht so einfach eine engagierte Hausverwaltung zu finden. Unsere jetzige hat es seit August nicht geschafft, eine Reinigungsfirma für das Treppenhaus zu finden, bzw. zu beauftragen. Das kann ich alleine besser! Ich habe aber etwas Bedenken wg. der Abrechnungen. Gibt es eine Stelle, die Seminare diesbezüglich anbietet?

  2. Hi Kerstin, genau weiß ich das nicht, aber ich würde mal bei der IHK nachfragen. Und mach dich auf jeden Fall schlau wegen Haftung/Versicherung 😉 LG

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